NEU: BrezelKinder aus demeter-Dinkel


 

Die HUOBER BrezelKinder sind kleine Dinkelbrezelchen ohne zusätzlich aufgestreutes Salz. Doch nicht irgendein Dinkel wird hier verarbeitet, sondern die Sorte Castilan aus biologisch-dynamischer Züchtung. Wie alle Brezeln aus der Ersten Württermbergischen Brezelfabrik weisen auch die Kleinsten die gleichen Tugenden wie die Großen auf.  Sehr gute Zutaten von biologisch-dynamisch landwirtschaftenden Bauern aus der Region werden in überschaubaren Rezepturen sorgfältig verarbeitet. Der Teig erhält die erforderlichen Ruhezeiten, damit sich das Volumen und das besondere Aroma voll entwickeln können. Darauf achten die erfahrenen HUOBER-Bäcker in der Teigführung ganz genau.

Erfahren Sie mehr zum Dinkel und der Sorte Castilan....

 

 

BrezelKinder aus demeter-Dinkel

Wappen von Dinkelsbühl & Dinkelscherben

Was macht den Dinkel so besonders?

Die Besonderheiten des Dinkel sind weithin bekannt. Der Dinkel zählt zu den Spelzgetreiden. Das Korn ist von schützenden Spelzen umhüllt und kann in lockerer Ähre reifen. Vor dem Mahlen in der Mühle müssen die Spelzen erst durch den speziellen "Gerbgang" entfernt werden. Dieser zusätzliche Arbeitsschritt macht die Verarbeitung aufwändiger, jedoch haben die Spelzen einen schützenden Effekt gegen Einflüsse wie Schadstoffe, Pilze oder Witterungseinflüsse und steigern die Getreidequalität.

Funde deuten darauf hin, dass Dinkel bereits vor über 4000 Jahren im süddeutschen Raum angebaut wurde und als Speise- und später auch Brotgetreide die menschliche Kulturentwicklung über lange Zeiträume begleitet hat. Viele Orts- und Familiennamen zeigen bis heute die Bedeutung des Dinkels für Mensch und Landschaft.

Anbau von Dinkel & Weizen

Weil der Dinkel weniger ertragreich ist als der Weizen und nicht durch den Einsatz mineralischen Dünger erhöht werden kann ist er im Zuge der Industrialisierung in der Landwirtschaft Mitte des letzten Jahrhundert immer mehr aus dem Anbau verdrängt worden. Seine Anspruchslosigkeit an den Boden hat jedoch die alten Dinkelsorten in Nischen der Mittelgebirge und Alpentäler erhalten können.

Zahlreiche Anbauflächen in Süddeutschland eignen sich aber aufgrund ihrer guten Bodenqualität für den Anbau von Weizen, der auf fruchtbareren Böden ideal gedeiht.

Dinkelähre der Sorte Castilan

Heidi Franzke, Spica Saatgutinitiative Unterlengenhardt

Warum die Dinkelsorte Castilan?

Die Dinkelsorte Castilan, die von Heidi Franzke in der biologisch-dynamischen Getreidezüchtunge entwickelt wurde, gilt als reiner Dinkel. Hier gibt es keine Weizeneinkreuzungen, was sich an der intensiven, und für die alten Sorten typischen, Rotfärbung des Halmes zeigt. Die Sorte entwickelt kräftige, gebogene Halme an denen sich große, wohlgeformte Ähren mit gleichmäßig gut ausgereiften Samen ausbilden. Vor fünf Jahren erfolgte der Schritt vom Zuchtgarten in die Vermehrung und dem biologisch-dynamischen Anbau in der Hohenloher Ebene.

Die hervorragenden Qualitäten des Castilan-Dinkels in der Ernährung erklären sich weniger durch einzelne Inhaltsstoffe als vielmehr durch die harmonische Zusammensetzung von Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen, die ihn auszeichnen. Daher ist er außerordentlich gut geeignet für die HUOBER BrezelKinder. Der Dinkel für das Mehl und die Gerste für das Malz werden im Landschaftsumkreis der Firma angebaut und in der ErdmannHAUSER Getreidemühle vermahlen.